Ausgestellt…

Wer Kunst schafft, braucht einen Raum, sie öffentlich zu zeigen. Wir bieten die Möglichkeit dazu, einerlei wie das künstlerische Interesse begründet ist. Malerei, Grafik, Skulpturen, Fotografien – so vielseitig die Werke in unseren Ausstellungen sind, so unterschiedlich sind auch die Ausstellenden: Professionelle und Laien, Kinder, Jugendliche und Erwachsene, von nah und fern.

Sie kommen aus den benachbarten Schulen und Kitas oder, sozusagen als „Eigengewächse“, aus den Offenen Ateliers des DOKU selbst, ebenso wie ambitionierte und talentierte Freischaffende Werke von hoher künstlerischer Qualität aus ihren Ateliers zu uns tragen.

Neben diesen künstlerischen Ausstellungen gibt es regelmäßig sachbezogene Präsentationen, die sich mit gesellschaftlichen und politischen Fragestellungen im Allgemeinen und mit der Blumenthaler Geschichte im Besonderen auseinandersetzen.

Machen Sie sich selbst ein Bild und besuchen Sie unsere Ausstellungen im Foyer und in der ersten Etage.

 

„Denn bin ich unter das Jugenamt gekommen“
Wanderausstellung des Diakonischen Werks Bremen über die Bremer Jugendfürsorge und Heimerziehung 1933 bis 1945 

Die Ausstellung „Denn bin ich unter das Jugenamt gekommen“ (Originalzitat) rekonstruiert den Heimalltag von Bremer Jugendlichen in Einrichtungen der Jugendfürsorge in der Zeit des Nationalsozialismus und zeichnet erstmals nach, wie das „Sichten und Sieben“ in einem sich radikalisierenden Bremer Fürsorgeerziehungssystem funktionierte. Im Auftrag des Diakonischen Werkes entwickelte die Kulturwissenschaftlerin Gerda Engelbracht das Ausstellungskonzept.

Das DOKU, das auch ein Archiv für Stadtteilgeschichte betreibt und pflegt, freut sich mit dieser Ausstellung einen wichtigen Teil von der Stadtgeschichte Bremens zu Gast zu haben.

Wir bitten Interessierte, sich vorab zu melden, da die Ausstellung nach den aktuellen Coronabestimmungen geöffnet bzw. geschlossen ist, da sich die Situation momentan stetig agil verändert. Wenn es die Situation zulässt, können nach Absprache Führungen für Kleinst-Gruppen kostenfrei ermöglicht werden.

 04. Mai – 14. Juni 2021

 Analog trifft Digital

Zeichnung, Printmedien, Film                                                                              

Das DOKU und die Egge setzen eine langjährige Tradition fort.

Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe an der Egge zeigen in einer kleinen Ausstellung, was sie trotz Corona in diesem Schulhalbjahr geschaffen haben.

In einem Kunstkurs des 11. Jahrgangs befassten sich die Schülerinnen und Schüler u.a. mit einer Licht-Schatten-Modulation von Stillleben. Dabei wurden Gegenstände des täglichen Lebens räumlich gestaffelt sowie zueinander in Beziehung gesetzt. Die Bleistiftzeichnungen greifen eine traditionelle Zeichentechnik auf, die durch vielseitige Grautöne und Schraffurteckniken bestimmt sind.

Darüber hinaus zeigt die Ausstellung weitere Zeichnungen von Storyboards des 13. Jahrgangs, welche filmische Teilsequenzen künftiger Filme in Einzelbildern darstellen. Diese entstanden auf Grundlage verschiedener Buch- sowie Musiktitel. Die Schülerinnen und Schüler geben in visuellen Drehbüchern persönliche Einblicke in Handlungen, die informieren, unterhalten, schockieren, erfreuen und berühren.

Neben dem digitalen Medium Film gewann ein weiteres Thema an Bedeutung: Werbung. Entgegen der klischeehaften Darstellung der Männer- und Frauenrolle wurden digitale Fotomontagen von Werbeplakaten entwickelt, in denen bereits bestehende Produkte namhafter Hersteller neu inszeniert wurden.

Also kommen Sie vorbei, sehen Sie selbst und lassen Sie sich inspirieren!

22. März 2021 bis 30. April 2021

 

 

39 Wahnsinns Wochen. Wahre Cartoons einer Schwangerschaft.

Wir freuen uns, im Februar Illustrationen von Charline Alcantara auszustellen!

 

Während ihrer ersten Schwangerschaft hat Charline Alcantara die Alltagsmomente dieser besonderen Zeit bildlich festgehalten: Die flott gezeichneten Aquarell-Illustrationen über Gelüste, Stimmungsschwankungen, seltsame Reaktionen der Mitmenschen und das Immer-runder-werden berühren und erheitern. Aus ihren Bildern ist 2019 ihr Herzensprojekt, das Buch „39 Wahnsinns Wochen“ im Verlag Edition Riedenburg entstanden, das Woche für Woche die oft skurrilen Erlebnisse der Schwangerschaft zeigt. In den humorvollen Zeichnungen können sich Mütter und Väter wiedererkennen, denn alle werden die ein oder andere Situation so oder ähnlich erlebt haben.

Harika 39 Hafta. Die Bild-Titel werden übersetzt in die arabische und türkische Sprache

1. Februar 2021 bis 18. März 2021