Ausgestellt…

Wer Kunst schafft, braucht einen Raum, sie öffentlich zu zeigen. Wir bieten die Möglichkeit dazu, einerlei wie das künstlerische Interesse begründet ist. Malerei, Grafik, Skulpturen, Fotografien – so vielseitig die Werke in unseren Ausstellungen sind, so unterschiedlich sind auch die Ausstellenden: Professionelle und Laien, Kinder, Jugendliche und Erwachsene, von nah und fern.

Sie kommen aus den benachbarten Schulen und Kitas oder, sozusagen als „Eigengewächse“, aus den Offenen Ateliers des DOKU selbst, ebenso wie ambitionierte und talentierte Freischaffende Werke von hoher künstlerischer Qualität aus ihren Ateliers zu uns tragen.

Neben diesen künstlerischen Ausstellungen gibt es regelmäßig sachbezogene Präsentationen, die sich mit gesellschaftlichen und politischen Fragestellungen im Allgemeinen und mit der Blumenthaler Geschichte im Besonderen auseinandersetzen.

Machen Sie sich selbst ein Bild und besuchen Sie unsere Ausstellungen im Foyer und in der ersten Etage.

 

 „Die Welt ist Bunt“ – Mareike Seegers-Herenda

Das Dokumentationszentrum Blumenthal zeigt eine Ausstellung mit Bildern von Mareike Seegers-Herenda. Unter dem Titel ,,Die Welt ist kunterbunt“ sind von Mareike Seegers-Herenda, die nun zum zweiten Mal im Doku ausstellt, u.a. ihre neuesten Bilder zu sehen. „Biografisches und der Alltag sind meine Inspirationsquelle,“ erzählt die studierte Bildhauerin und Malerin, die an der Hochschule für Künste, Bremen ihren Diplomabschluss machte. I

hre realistisch gemalten Bilder in Öl und Acryl zeichnen sich durch eine sehr detaillierte Ausarbeitung und einer klaren Licht-Schattenmalerei aus. Bildnisse des Menschen in seiner Umgebung und Stillleben sind ihre bevorzugten Themen. Mareike Seegers-Herenda, die bald nach ihrem Diplomabschluss als DAAD-Stipendiatin für einige Monate nach Sarajewo ging, hat eine Vorliebe für klare Kompositionen und ihre Malereien sind wohl durchdacht, obwohl sie häufig rein zufällig wirken.

    22.März – 26. April 2019

 

 

„flash for empathy“ – Andrea Weiss

Die Künstlerin setzt in der Serie „flash for empathy“ ihre subjektiven Eindrücke des sich verändernden Miteinanders bildlich um. Hierbei beschäftigte Sie besonders die
scheinbar mangelnde Empathie und und die Unfähigkeit des Zuhörens. Die zunehmende Vernetzung von Allem und Jedem zu jeder Zeit. Auf den 1x1m großen Formaten sind nicht mehr sehende Köpfe angedeutet. Diese bieten dem Betrachter einen großen Interpretationsspielraum.

Und doch ist es der Künstlerin wichtig eine positive Wahrnehmung beim Betrachter auszulösen und ein gutes Gefühl zu hinterlassen. Dies soll durch die Verwendung warmer und ausdrucksstarker Farben erzeugt werden. Die Intention hinter den Werken soll ein Apell sein, ein Aufruf, wieder genauer hinzuschauen, den Blick zu heben, sich auf sein Gegenüber einzustellen, zuzuhören, in den Dialog zu gehen.

29. April – 28. Mai 2019