Geschichtliches

Archiv für Stadtteilgeschichte

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Am Anfang stand das Sichten, Sammeln und Sortieren unzähliger alter Schrift-, Bild- und Tonquellen, die die Alltagsgeschichte sowie die Arbeits- und Lebensbedingungen der Blumenthaler Bevölkerung dokumentieren. Es gehören u.a. Briefe dazu und Fotos, Zeitungsartikel, Akten und Tagebücher sowie Videoaufzeichnungen und Ton­band­pro­to­kolle von Zeit­zeu­gen­be­fra­gungen.
Das Bildarchiv - inzwischen auf schätzungsweise 4000 Fotos ange-wachsen - enthält überwiegend private Fotos sowie Aufnahmen von historischen Postkarten, aber auch Straßenansichten und Gebäude gehören zum Bestand. Neben dem Bild- und Textarchiv gibt es eine kleine Präsenzbibliothek, die rund 500 Bände beinhaltet.

Wir laden Sie herzlich ein, vorbeizukommen und in unseren Archivbeständen zu stöbern, Bilder aus längst vergangenen Zeiten anzugucken oder wenn Sie möchten, die Sammlung des Stadtteilarchivs durch Fotos und andere historische Zeugnisse, die die Alltagsgeschichte der Blumenthaler Bevölkerung zeigen, zu bereichern.

Stadtteilkalender

Die wohl bekannteste Veröffentlichung des Stadtteilarchivs ist der von 1994 bis 2012 erschienene Kalender „Bilder aus Blumenthal“, der zu den historischen Fotografien auch erläuternde Texte enthält. Mit viel Engagement und Begeisterung wurde der Kalender jährlich von einem Arbeitskreis herausgegeben. Es gibt noch Restexemplare.

Erzählcafé

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Seit Oktober 2000 findet in regelmäßigen Abständen im DOKU das „Erzähl-Café“ statt. Unter dem Motto „Weißt du noch? Damals ...“ treffen sich hier vorwiegend ältere Menschen, um Erinnerungen aus dem Lebensalltag im früheren Blumenthal auszutauschen. Als Erzählanreiz und thematischer Leitfaden dient eine Zusammenstellung historischer Aufnahmen. Gelegentlich sind auch Zeitzeugen zu Gast im Erzählcafé. Die nächsten Termine finden Sie am Ende dieser Seite.

 

Vorträge

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Das DOKU lädt in Abständen zu geschichtlichen Vorträgen ein. Referenten berichten aus Ihrem Arbeits- oder Interessenschwerpunkt. Da geht z.B. um Kindheit, um das Aufwachsen „Im Schatten des Bunkers“ (Valentin) oder um das Projekt „Stolpersteine“ und das Leben jüdischer Familien in Blumenthal. Industriegeschichte ist ebenso Thema wie die Auswanderung.
Bei Filmvorträgen besteht eine enge Kooperation mit dem Landesfilmarchiv Bremen.

 

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Schülerarbeiten

Ein weiteres Aufgabenfeld des Archivs für Stadtteilgeschichte stellt von Beginn an die Zusammenarbeit mit Schulen im Stadtteil dar. Es gibt regelmäßige Besuche von Schulklassen und Schülergruppen, die zur Lokal- und Zeitgeschichte recherchieren. Und manche/r Schüler/in und Student/in bedient sich für ihre/ seine Facharbeit aus dem umfangreichen Materialfundus des Stadtteilarchivs.

Projekte und Präsentationen

Der Fundus des Archivs für Stadtteilgeschichte bildet bis heute den Grundstock für verschiedene lokalgeschichtliche Projekte und Ausstellungen. Sie wurden von Mitarbeiter/innen des DOKU initiiert, durchführt und/oder begleitet.

Hier einige Beispiele :

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  • „Die Tatnacht – Versuch einer Rekonstruktion“ - szenische Lesung
  • „Einblicke - 50 Jahre Bremen-Nord“ - Ausstellung
  • „Maddo Clüver“ - Verfilmung des Romans von Tami Oelfken (Video)
  • „Erinnerungen an unsere Kindheit und Jugend. Frauen aus Blumenthal erzählen über die Zeit von 1933-1945“ – Eine Ton-Dia-Schau
  • „Tami Oelfken – Schriftstellerin und Reformpädagogin“ - Ausstellung
  • „... daß auch der ärmste Mitbürger sein Wissen ergänzen kann“ - Die Anfänge der Volkshochschule in Bremen-Nord - Ausstellung
  • „Vom Schiffer- und Bauerndorf zum Industrieort.
    Ein geschichtlicher Rundgang durch Blumenthal“ - Videofilm
  • „Längs der Mühlenstraße – Straßengalerie“ - Fotoausstellung
  • „Längs der Kapitän-Dallmann-Straße – Straßengalerie“ - Fotoausstellung


  „Seemannsgarn und Schmugglergeschichten“ - Ein Projekt für Kinder

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In diesem jüngsten Projekt gehen Kinder mit Quiz und Spiel, als Matrose, Kapitän, Seeräuber und Fischer auf Entdeckungstour durch die Blumenthaler Seefahrt-geschichte. Sie erkunden den Stadtteil, erfahren von berühmten Seefahrern, die hier einst lebten, hören Schmugglergeschichten und erzählen sich „olles“ Seemannsgarn. Noch heute erinnern Straßennamen, Plätze und Gebäude an jene Zeit, als die Seefahrt und der Handel das Leben der Menschen in Blumenthal bestimmten.
Zu dieser Zeitreise in die Vergangenheit lädt das DOKU Kinder aus Grundschulen und Kindertageseinrichtungen ein.








Ein Haus geht aus
Geschichte, Kunst und Kultur an der Küste
Besuch im Historischen Museum Bremerhaven
Gerda Metag
Samstag, 14. Juni 2014 um 9.30 Uhr
Am Anleger Blumenthal (Fähre Blumenthal)
 


Erzählcafé
25. Februar 2014:     
Dem Werk ein Denkmal setzen - Filmvortrag über die BWK 1937 von Detlef Gorn
8. April 2014:
Soweit die Erinnerung reicht ... - Aus den Aufzeichnungen von Rudi Thiel
20. Mai 2014:
Vor 60 jahren - 600 Jahre Blumenthal - Filmvortrag von Jürgen Peters
1. Juli 2014:        
Das Kahnschifferhaus in Farge-Rekum - Führung mit Frau Otten und Herr Scharnhorst
jeweils dienstags um 15.30 Uhr


MEMO Blu
Ein Erinnerungsspiel
mit 20 historischen Motiven aus Blumenthals Geschichte

zum Suchen, Finden und Spielen!
Zu haben ist das Spiel bei uns im DOKU für € 10.-